Cordoba - Gibraltar
Zu Beginn dieses Eintrags finden sich noch Bilder von gestern Abend: Cordoba zeigte sich nach Sonnenuntergang von einer extrem fotogenen Seite. Wir ließen auf der Mauer der Mezquita sitzend und Tortilla kauend jedenfalls nicht viel an Klischees aus.
Und nun, um ehrlich zu sein, sind wir nicht direkt in Gibraltar, sondern im angrenzenden La Linea, dem Märkischen Viertel Spaniens, untergekommen. Häuserschluchten, verlassene Marktplatzbuden... Aber im Gegensatz zum Märkischen Viertel glitzert gegenüber halt Gibraltar.
Und was hat Mama da bitteschön gebucht?! Ein Vier-Sterne-Hotel mit Pool und 220 Zimmern. Davon schätzungsweise 213 frei. Wir sind baff.
Nach der Cordoba-Wohnung ohne Fenster, in der die Eltern gestern bis etwa 2 Uhr nachts im eigenen Schweiß badeten, ehe sie die Tür zu den Kindern öffneten, welche die Klimaanlage volles Rohr laufen ließen und vor sich hin bibberten, ist das nun ein Upgrade, das sich fast nicht verkraften lässt.
Sitzt man auf dem Balkon, so sieht man von Gibraltar so dermaßen alles (Felsen, Flughafen, Burg, Stadion), dass man eigentlich gar nicht mehr dorthin muss.
Aber nix da: morgen steht die Erklimmung des markanten Felsens an. Affen wollen wir dort sehen und uns auf dem Skywalk und einer Hängebrücke vor der Höhe gruseln.

Nachmittags ging es kurz mal rüber. Zu Fuß reiste man aus und zweihundert Meter später wieder ein. Dann überquerte man spektakulärerweise die Landebahn des Flughafens, die bei Starts und Landungen klugerweise für Fußgänger und Autos gesperrt wird und schwupps: Gibraltar.
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