Berlin - Malaga - Granada
Berlin ist flach und hässlich, Granada dagegen hügelig und hübsch. Also flogen wir heute nach Malaga und setzten uns dort verstimmt an eine Haltestelle und warteten auf den Bus nach Granada.
Malaga - dies zum Thema "Haltestelle" - schied im Wettstreit attraktiver Ziele Andalusiens gegen die Konkurrenz aus Cordoba und eben Granada leider aus, weshalb wir von Malaga nicht mehr berichten können, als dass es am Flughafen dort tolle elektronische Hüpf-Spiele und Bushaltestellen gibt.
Der Bus nach Granada sollte um 16:15 fahren. "Vermutlich voll", sagte uns der Busfahrer um 15:30. Mist. Wir buchen also Bus-Tickets für 17:00.
Als der 16:15er so langsam startklar ist, kommt die frohe Kunde: noch vier Plätze frei!
"Aber ihr", der Busfahrer guckt uns freundlich an, "ihr habt ja jetzt Tickets für 17:00". No problem sei 17:00. Das sei wirklich ganz ausgezeichnet, dass wir da Tickets für hätten. Er nimmt dann also einfach vier andere Passagiere mit. Passt schon.
Irgendwann sind wir dann trotzdem in Granada angekommen und die Stadt ist tatsächlich unfassbar schön. Gässchen, Steinchen, Tapas wohin man schaut. Morgen sehen wir uns hier etwas genauer um.
Gut ist übrigens, dass wir zwei Kinder dabei haben, die Spanisch sprechen.
"Ich brauch nur einen Satz im Urlaub", sprach der Vater zu den Sprösslingen: "Los niños hablan español".
Daraufhin sagte ein Kind zum anderen: "Was hat Papa gesagt?"
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